Die angenehm nussig schmeckende Topinambur Knolle besteht zu ca. 40 % aus Inulin, einem unverdaulichen Kohlenhydrat. Da Inulin vom Menschen nicht verstoffwechselt werden kann, führt es vor allem bei gleichzeitiger Aufnahme von Flüssigkeit durch Quellung zu einem Sättigungseffekt. Von den Darmbakterien kann Inulin jedoch sehr wohl „verdaut“ werden, weshalb zum Sättigungsgefühl noch der prebiotische Nebeneffekt zur Unterstützung der Darmtätigkeit kommt.
Topinambur Kapseln sind die idealen Begleiter für den kleinen Hunger unterwegs. Das in den Kapseln enthaltene Topinamburpulver wird aus ganzen Topinambur Knollen besonders schonend hergestellt.
Topinambur ist eine alte Kulturpflanze der Indianer und wird in Mitteleuropa seit ca. 300 Jahren angebaut. Der Topinambur für die Topinambur Kapseln stammt aus Niedersachsen.
Die Topinambur-Pflanze
Topinambur wird gelegentlich auch Erdbirne oder Jerusalem-Artischocke genannt. Die Pflanze aus der Familie der Korbblütler wird bis zu 3 m hoch. Aus einer Knolle bilden sich mehrere Stängel, an denen gestielte, eiförmige und raue Blätter sitzen. Diese werden bis zu 10 cm breit und bis zu 25 cm lang. Stängel und Blätter sind rau und behaart.
Die Topinambur-Blüten leuchten in einem kräftigen gelb. Sie blühen in Mitteleuropa ab August. Als Kurztagspflanze blüht Topinambur erst, wenn eine bestimmte Tageslänge unterschritten wird. Aus diesem Grund fällt die Blütezeit in Nord-Frankreich in den Oktober.
Die birnen-, apfel- bis spindelförmigen Topinambur-Knollen entstehen an der Sprossbasis. Sie sind etwa so groß wie eine Kartoffel. Die Knollen sind sehr frostresistent. Sie ertragen Temperaturen bis -30 °C, wobei der oberirdische Spross aber nur -5 °C aushält.
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet der Topinambur wird in Mexiko vermutet. Heute ist die Pflanze in Nord- und Mittelamerika verbreitet. Sie gilt als Kulturpflanze der Indianer aus vorkolumbianischer Zeit.
Im Jahr 1610 schickten französische Auswanderer als Überlebende einer Hungersnot einige der unbekannten Knollen, die ihnen das Leben gerettet hatten, nach Europa. Die Franzosen benannten die Indianerkartoffel nach einem brasilianischen Indianerstamm, der zufällig gerade zu Besuch war: topinambour.
Zuerst wurde die Topinambur als Nahrungsmittel angebaut. Nach ihrer Einführung genoss die Knolle vor allem in Frankreich große Popularität. In Europa wurde die süßlich schmeckende Knolle Mitte des 18. Jahrhunderts weitgehend von der Kartoffel verdrängt.
Heute wird Topinambur in fast allen Kontinenten angebaut. Hauptanbaugebiete befinden sich in Nordamerika, Russland, Australien und Asien. Weniger verbreitet ist sie in Südfrankreich und den Niederlanden. In der Schweiz wird sie seit 1978 wieder erwerbsmäßig angebaut. In Deutschland findet man nur kleine Anbaugebiete in Niedersachsen, Brandenburg und Baden.
Verzehrsempfehlung
2 Topinambur Kapseln täglich mit reichlich Flüssigkeit verzehren.
Zutaten pro Kapsel
75 % Topinamburpulver, Verdickungsmittel Pektin (Apfelpektin), Überzugsmittel: Hydroxypropylmethylcellulose
Jede der Topinambur Kapsel wiegt 600 mg.
Nährwerte pro 100 g
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pro empfohlener Verzehrmenge (2 Kapseln)
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Brennwert: 255,1 kJ/61 kcal
Eiweiß: 6,2 g
Kohlenhydrate: 7,5 g
Fett: 0,6 g
Inulin: 52,5 g
BE: 0,5 |
3,1 kJ/0,74 kcal
0,07 g
0,09g
0,01 g
0,63 g
0,008 |